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(Un)Endlichkeit

Mittwoch, 12. März 2008

Ich habe Lust zu schreiben…wie auch schon die letzten Tage…nur, was soll ich schreiben? Mir fällt nichts ein…deswegen habe ich die letzten Tage dann auch nicht geschrieben. Und heute? Ja, heute…ich probier es einfach mal…vielleicht kommt was Sinnvolles bei rum…vielleicht nicht, dann ist es doch auch egal. Ich habe gerade Zeit…ok ich könnte Mathe lernen…Kombinatorische Optimierung…muss ich nachschreiben. So ist das eben, wenn man nicht besteht…aber ich schreibe die erst am 31. März und bis dahin ist noch ein wenig Zeit. Zudem habe ich heute dafür auch schon wieder etwas gemacht. Mir den Moore-Algorithmus genauer angeguckt…verstanden? Ja, ich denke schon. Einen Sinn drin gesehen? Sicher nicht…Wozu brauch ich denn sowas, wenn ich später in der 5.-10. Klasse Mathe unterrichten möchte? Ich glaube damit könnt ich die Schüler scheuchen…so wie ich damit gescheucht werde. Aber was soll‘s…ich versuche es zu verstehen, bin da glaub ich auf einem ganz guten Weg und hoffe, dass ich die Nachschreibklausur bestehe. Vielleicht ja sogar mit einer etwas besseren Note als 4,0. Und zurzeit denke ich, dass, wenn die Klausur ähnlich aufgebaut ist wie die erste, ich ganz gute Chancen haben könnte. Abwarten, weiterlernen, nicht aufgeben. Denn ich möchte Lehrerin werden und werde versuchen, ab nun alles dafür zu geben.

Ja, Mathe also gelernt. Klavier heute Morgen geübt. So langsam komm ich darein, etwas zu tun und kleine Fortschritte zu erkennen. Ich hoffe, dass es so weiter geht und ich durchkomm.

Der Wind bläst durch die Häuserreihen…Kirstin (oder Kerstin?) kündigt sich wohl gerade an. Komisches Wetter zurzeit…Sonnenschein, Regen, Wind, Sonnenschein, Sturm, Graupel, Gewitter…reinstes Aprilwetter – mitten im Februar/März. Ist vielleicht doch etwas daran? An den Beiträgen die uns tagtäglich zu der Klimakatastrophe vorgetragen werden? Nein, ich denke nicht…vielleicht ein wenig…aber sicher sind wir nicht für alles verantwortlich. Ich meine…da gab‘s gestern einen Artikel in der Zeitung…dass vielleicht viele Robbenbabys an der Ostsee sterben würden, weil es zu warm sei. Es sei so warm wie in den letzten 300 Jahren nicht mehr. Heißt das nicht aber, dass es vor 300 Jahren schon mal ähnlich warm war? Kann man daraus nicht einfach schließen, dass es einfach der Lauf der Dinge ist? Die Erde als Planet sich auch einfach weiterentwickelt…und daran nicht die Abgase der Autos oder ähnliches schuld sind? Wir  Menschen hausen doch nur hier…ein Zufallsprodukt der Natur…mehr nicht…wir haben Fähigkeiten die wir ausnutzen und vielleicht auch übernutzen…uns dadurch einbilden, wir hätten die Macht über alles, könnten alles beeinflussen…können wir aber nicht. Die Welt ist nun mal so wie sie ist…ohne uns wäre sie auch da. Anders als wie sie jetzt ausschaut aber auf ihr würden Pflanzen wuchern, vielleicht Tiere zu finden sein…oder aber auch nichts….es gibt so viel da oben (wieso eigentlich da oben, ist es nicht auch um uns herum, unter uns, neben uns, hinter uns, vor uns?) was wir nicht in der Hand haben und auch nie in der Hand haben werden. Keiner kann erklären, was um uns ist…was das Weltall ist, wie es entstehen konnte, was nach dem Weltall kommt…da muss doch was kommen, oder? Ein Raum, der das Weltall ja ist, kann doch nicht unendlich sein, so etwas muss doch endlich sein, oder? Aber wenn es endlich ist….was kommt danach…und danach…und danach…und danach…und danach….und danach…und danach…und danach…und danach…und danach…So eine spannende Frage…warum können wir darauf keine Antwort liefern, wenn wir glauben über sovieles die Macht besitzen zu können? Was gibt es alles noch, was sich kein Mensch vorstellen kann, weil wir in unserem Denken zu eingeschränkt sind und immer wieder auf Grenzen stoßen, ob wir es wollen oder nicht? Was ist außerhalb der Erde wirklich? Was ist außerhalb des Weltalls wirklich zu finden? Gibt es ein Außerhalb? Wenn nicht, wie kann ein Nichts existieren? Was ist Nichts? Ist Nichts wirklich das was wir denken? Wenn es kein Außerhalb und kein Nichts gibt…was ist dann ein Unendlich? In der Mathematik, bei Zahlen, da nimmt man das hin und man kann sich vorstellen, wie das ungefähr gemeint ist, auszuschauen hat….zählen ist einfach…immer einfach nur weiterzählen…man kann sich vorstellen, dass es da nie ein Ende gibt und man wirklich einfach weiterzählen kann…immer weiterzählen…weiterzählen und nie von irgendetwas gestoppt wird….weil sich Zahlen aus vorhandenen Zahlen zusammensetzen…wie hat die Menschheit das geschafft, dafür eine Vorstellung zu entwickeln? Warum schaffen wir es nicht, eine Vorstellung für einen unendlichen Raum zu entwickeln? Wollen wir das überhaupt schaffen? Oder liegt es daran, weil wir Dinge als Begrenzung ansehen, die gar keine Begrenzung sind? Wir sagen so oft „…bis zum Himmel“ dabei ist der Beginn des Himmels doch überhaupt nicht definiert. Der Himmel ist kein Gegenstand, sondern eine Erscheinung…nicht zu fassen, nur zu sehen. Mal blau, mal grau, mal weiß, mal bewölkt, mal dunkel, mal sternenübersät…wir sehen da eine Fläche…mehr ist es nicht…eine Fläche die sich unterschiedlich zusammensetzt, nach Tagesform und Wetterbedingungen…aber eigentlich ist dies keine Grenze…keine materielle Grenze…nur eine bildliche…warum schaffen wir uns diese Grenze? Diese bildliche Grenze? Brauchen wir diese um etwas erklärt zu haben und uns damit zufrieden zu geben…wir sind zufrieden, wenn wir etwas logisch erklärt bekommen und es nachvollziehen können…ob es stimmt ist uns nur zweitrangig wichtig. Wäre es nicht viel intensiver, zu sagen „…bis zum Ende des Weltalls“? Würde das nicht die Unendlichkeit ausdrücken, die wir mit diesem Satz schaffen wollen? Oder brauchen wir diese Begrenzung weil eine Leidenschaft, ein Gefühl nur endlich sein kann? Kann eine Leidenschaft ein Gefühl nur endlich sein? Oder kann sie auch unendlich sein? Wie sieht eine unendliche Leidenschaft aus? Können wir dies überhaupt erfahren und spüren, oder sterben wir vorher? Heißt eine unendliche Liebe, dass man über den Tod weiterliebt? Nur wie kann man nach dem Tod weiterlieben? Oder hat eine unendliche Liebe weniger mit der Zeitdauer zu tun, sondern mehr mit der Intensivität? Nur, wie kann ich diese Intensivität bestimmen und erkennen, wann es endlich und wann es unendlich ist? Oder ist es beides?

Wieso schafft der Mensch zusätzlich zu dem noch Gegenstände, die er weder erklären noch verstehen kann? Braucht der Mensch das, dass er sich zusätzlich zu der Last die er eh Tag für Tag tragen muss, auch noch weitere Lasten erschafft? Dinge die er nicht erklären kann, verstehen kann und somit achtlos benutzt ohne sich der wahren Bedeutung, der wahren Aussagekraft gewiss zu sein? Ist der Mensch deswegen gleich leichtsinnig? Das glaube ich nicht…er denkt doch über so vieles nach…macht der Mensch sich damit verrückt, wenn er nach Erklärungen sucht, für die Dinge die spannend sind, die ihn interessieren, auf die es keine Erklärungen gibt? Nicht zwangsläufig denke ich…erst wenn man rotiert…nicht mehr weiterkommt…im Kreis denkt und somit in den eigenen Gedanken gefangen ist.

Verrückt…ich habe das Gefühl mich nun auch im Kreis zu drehen…da nicht mehr rauszukommen und somit auch keinen logischen und klaren Schluss zu schaffen…

 

<3 

12.3.08 14:12
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


See (13.3.08 10:06)
Hey Liebes! Ja, man bekommt wirklich das Gefühl, sich im Kreis zu drehen, wenn man daran denkt.
Zu deinem Eintrag bei mir: Mach dir keine Sorgen, alles ist okay. Ehrlich. Abgesehen davon, das wir alle verschnupft sind *lol*
Ich hoffe für dich, das du mit deinem Studium gut vorankommst und ich drücke dir für deine Nachprüfung schon ganz feste die Daumen!!
*knuff dich*
See

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